Fisch Gedicht zur Eisernen Hochzeit

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Gedicht zur Eisernen Hochzeit am 7. Juni 2000
von Heinrich und Margarete Hauenschild


Es lebten im Ravensberger Land
als Gemeinschaftschristen einander bekannt
die Familien Suckow und Hauenschild
in Freundschaft verbunden, ein fröhliches Bild.

Zwei lernten sich lieben - es wurden gar vier;
doch die zwei stehen heute im Mittelpunkt hier.
Heinrich war Tischler und wurd' Fabrikant -
ging' lieber zur Schule als Lehrer anerkannt.
Grete, die jüngste, wollte Mutter nur werden,
hat ihr Ziel voll erreicht auf dieser Erden.

Die Ehe begann nicht in guter Zeit,
die Nazis herrschten, der Krieg war nicht weit.
Doch vertrauend dem Segen und Schutz ihres Herrn
nahmen als Gabe sie Kinder gern:

erst Gerhard, dann zwei auf einen Streich,
Helmut und Manfred, gleich alt doch nicht gleich.
Bis zum Ende des Krieges kamen drei noch dazu,
Erika, Inge und Wilfried, da gab es kaum Ruh'.
Mit Christa, Jürgen und Annegret
waren "alle Neune" komplett.

Glückwunsch auch heute! Das gibt's nicht so oft.
Der eine, die andere kam wohl unverhofft.
Doch genommen als Gabe des gütigen Herrn
habt ihr uns alle. Das bekennen wir gern.

Habt Raum uns gegeben zu eigenen Wegen,
uns Freiheit gelassen, Wünsche zu hegen,
zu treffen Entscheide, nicht immer gute,
unter Tränen, wenn's sein musst', meist ohne Rute.

Wir danken euch für die Freiheit zum Leben,
für Vertrauen und Hoffnung, die ihr uns gegeben,
für die Liebe und für Gebet jeden Tag,
für's Verwahren der Enkel und Hähnchen zum Mittag,

für offenes Haus und fröhliche Runden,
für's Zuhören, Mitleiden in schweren Stunden,
die ihr auch erfahren, nicht fehlt' es an Leid.
Wenn die Not dann am größten, war die Hilfe nicht weit.

Uns verbindet vieles, auch täglicher Dank
für die Güte Gottes ein Leben lang.
Ihr habt sie erfahren, man sieht es an euch.
Euer Ziel ist euch sicher: Sein ewiges Reich.


Autor: Manfred Hauenschild, Bochum, 7. Juni 2000