Fisch Gedicht zum Evangeliums Netz

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Gedicht zum Evangeliums Netz

(inspiriert durch Eugen Roth)

Ein Mensch, der sich nicht fühlt als Held
und nicht auf sich allein gestellt
sein Leben führen will als Christ,
der andre Christen oft vermisst.

Er will nicht nur zur Kirche gehen,
auch wochentags will er sie sehen,
real, wenn möglich, doch auch schnell
per Internet und virtuell.

Ein Freund gibt einen guten Rat.
EVA er als Vorschlag hat.
nicht die erste aller Frauen,
Kontakte eher aufzubauen.

(meint EVAngeliums Netz im CID,
genauer Christlicher Internet Dienst,
http://www.evangelium.de und www.cid.net,
ist aber im Versmaß nicht unterzubringen.)

Hier gibt es Hauskreise und Foren,
vertraut und offen, nicht verloren
sind die Versuche, sich zu finden,
notfalls 'nen eig'nen Hauskreis gründen.

Auch Infos, Kurse, Datenbanken,
Kontakte, Surfen ohne Schranken.
Wem das nicht reicht, ist eingeladen
zum Mittun, für ihn ohne Schaden.

Der Mensch denkt, das probier ich mal.
Nun kann er's nicht lassen ohne Qual.
Ja, Freude hat sich eingestellt
an dieser virtuellen Welt.

Als Freunde hat er gute Leute
im Team gewonnen gestern und heute.
Real wird Liebe, nicht nur Schein:
ein Freund unter Freunden, nicht mehr allein.

Autor: Manfred Hauenschild, Bochum, 01.10.1998