Fisch Hochzeitsgedicht für Mark und Antje

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Gedicht zur Hochzeit von Mark und Antje


Liebe Freunde, ich hoffe, ihr wisst,
wie es ist, wenn einen die Muse küsst.
Da muss man schreiben, ob man will oder nicht,
hier ist es also, das Liebesgedicht.

Mark und Antje, diese beiden,
mochten sich schon lange leiden,
es hat gefunkt, es hat gekracht,
man hat geweint und auch gelacht.

Was fehlte nur zu ganzen Ja ?
War nicht die tiefe Liebe da ?
Wo war das Boot, das beide trägt,
Geborgenheit, in der Vertrauen sich regt ?

Ist Mark wirklich der Mann für mein Leben ?
Ist Antje die Frau, von Gott mir gegeben ?
Will ich die Frau eines Hauptmanns sein ?
Bin ich neben der Sängerin nicht wieder klein ?

Getragen durch Zuspruch und Gebete,
gereift durch Krisen und viele Nöte,
erfahren, dass Gott sie bedingungslos liebt,
und dass "Liebe empfangen" die Kraft uns gibt,

den anderen zu lieben mit Haut und Haar,
mit Stärken und Schwächen, nicht nur ein Jahr,
nein, ohne Bedingung und ohne Ende.
Sie wagten das "Ja", die rettende Wende.

Ihr habt es gehört. Die Fahrt kann beginnen.
Die Liebe soll reifen nach außen und innen.
Seid auf Versöhnung und Frieden aus.
Der Segen soll bleiben auf eurem Haus.

Seid gastfrei gegen jedermann.
Nehmt euch der Nöte der anderen an.
Tut Gutes, auch wenn man euch Böses gönnt,
weil Jesus euch Kinder Gottes nennt.

Die Fülle des Lebens in Freud und Leid
zu empfangen, seid alle Zeit bereit.
Die Hand eures Vaters, der liebt und trägt,
euer Leben und eure Liebe prägt.

So freut euch auf die gemeinsame Zeit.
Bleibt eins in der Liebe auf dem Weg zu zweit.
Macht euch keine Sorgen. Er ist bei euch.
Das Ziel ist euch sicher, Gottes ewiges Reich.

Autor: Manfred Hauenschild, Bochum, 10.07.1999