Fisch Gedicht zur Reise nach Chicago

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Die Reise nach Chicago


Ein Mensch, nicht mehr ganz jung an Jahren,
wollte nach Chicago fahren.
Leadership Summit hieß der Schlüssel,
er wollte fliegen - Umsteigen Brüssel.

Steffen hatte eingeladen:
Es wird dir nützen und nicht schaden.
Gesagt, getan, der Mensch steigt ein,
wird bald schon Gast bei Willow Creek sein.

Der Abflug verspätet, ein Fluggast muss raus.
Der Pass ist verdächtig. Seine Reise ist aus.
Gemeinschaft entsteht auf dem Flug über's Meer,
das Essen ist reichlich, verwöhnt uns sehr.

Die Gruppe aus Essen, sieben und fein,
fünfzig aus Deutschland, wird die zweitgrößte sein.
In Chicago gelandet, Lou erwartet uns schon.
Wilfried fährt die Koffer. Der Dank ist sein Lohn.

Die zwei Vans sind nicht brauchbar, vier müssen her,
weil kleiner, doch feiner und variabler.
Hotel und Familien nehmen freundlich uns auf.
Die Workshops beginnen, nehmen guten Verlauf.

Die Liebe ist spürbar bei jedermann,
jeder tut seinen Dienst, so gut er kann.
Die Verpflegung ist reibungslos organisiert,
Referate sind praktisch, vom Geist inspririert.

Der Kongress ist der Summit, Bill Hybels die Spitze.
Mehr sind gekommen als vorhandene Sitze.
Per Video geht es weit in die Lande,
im Zentrum auf Leinwand, doch das nur an Rande.

Auch unter den Teilnehmern ist die Liebe groß.
Sie muss schon gewollt sein, fällt nicht in den Schoß.
Die Kontakte sind herzlich, die Redner gewaltig.
Der Lobpreis erfrischend, das Drama vielg'staltig.

Am Abend machen wir selbst noch was los.
Downtown und Ravinia sind Erlebnisse groß.
Am Samstag als Gäste bei Chris und bei Lou,
Gemeinschaft bei Regen gehört einfach dazu.

Der Kongress ist zu Ende, noch eh' man's gedacht.
Wir haben gehört, erzählt und gelacht.
Gebetet mit Dank, allein und im Kreis,
Erkenntnis gewonnen, dem Vater zum Preis.

Der "Seakers Service" lockt viele Leute.
Der Saal ist gefüllt, zweimal am Samstag und heute,
am Sonntag auch Promiseland für Kinder bis vierzehn
mit Singen und Drama. Dann in Gruppen sie geh'n.

Der Flieger zurück war nicht voll, wie gedacht.
Wir konnten gut schlafen in der kurzen Nacht.
In Brüssel gab's wieder Verspätung, o Graus!
Doch die S-Bahn vom Flughafen bringt uns nach Haus.

Wir danken euch, Lou, Wilfried und Steffen.
Woll'n gern bei der nächsten Reise euch treffen.
Wir denken noch nach, was die Reise gebracht.
Erkenntnis muß reifen, manchmal über Nacht.


Willow Creek Reise mit WCD und Steffen Kahl
Gedicht von der Fahrt nach Chicago, USA
Versmaß inspiriert von Eugen Roth
am 14. August 1999 Manfred Hauenschild

Autor: Manfred Hauenschild, Bochum, 14.08.1999