| Kokerei Hansa Dortmund | ![]() |
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| Die 1992 stillgelegte Zentralkokerei Hansa in Dortmund ist heute ein Industriedenkmal welches ein Bestandteil der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet darstellt. Wo noch vor Jahren Koks, Stadtgas und weitere Koksnebenprodukte wie Teer produziert wurden ist jetzt unter der Führung der Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur eine Industriebrache entstanden die teilweise langsam von der Natur zurückerobert wird und doch auch durch entsprechende Instandhaltungen dafür Sorge getragen wird zukünftigen Generationen noch ein Bild von dem Leben und wirken in dieser Bergbauregion zu vermitteln . | Kühltürme wurden für die Rückgewinnung des Löschwassers für den brennenden Koks benötigt. Sie sind wegen der hohen Temperaturschwankungen und ihrer baulichen Form zum damaligen Zeitpunkt noch aus Holz statt aus Beton gebaut worden. Dies hatte auch den Vorteil die Baukosten hierfür gering zu halten | ![]() |
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Die Koksöfen bestehen aus mehreren Batterien die aus speziellen hitzebeständigen Steinen gemauert wurden. Hat ein Ofen nach ca. 9 Monaten die Betriebstemperatur erreicht darf er nicht mehr abkühlen da er in diesem Fall Risse bekäme und unbrauchbar würde. Die Öfen wurden von oben mit Kohle befüllt. Der fertige Koks wurde nach ca. 24 Stunden durch die Koksausdrückmaschine seitlich aus den Ofen gedrückt und zum Ablöschen transportiert.
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Die Kokerei Hansa ist als sogenannte Zentralkokerei ausgelegt worden. Sie war damit in einem Verbund von Zechen, Stahlwerken und anderen Kokereien eingebunden. Die geförderte Kohle aus den Zechen wurde hier auf langen Transportbändern angeliefert und entsprechend ihrer Güte und der nachträglichen Weiterverarbeitung als Koks für die Stahlherstellung in großen Mischbunkern sortiert und gemischt. Die bei der Herstellung von Koks anfallenden Nebenprodukte wie Teer und Koksgas und weitere chemische Verbindungen sind Grundlage für viele sonstige Verwendungszwecke z.B. für die Reifenherstellung, den Straßenbau oder das Gas als wird als Stadtgas aufbereitet und an die örtlichen Gaslieferanten weitergeleitet. | |||
| Auf langen Transportbänder wurde die Kohle zum Mischbunker hoch transportiert und dort sortiert, gemahlen und gemischt | Gleichzeitig wurde in der Kokerei Hansa nach neuen Produktionsverfahren geforscht um bestehende Anlagen weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten der Kokserzeugung und Verwertung zu finden. | |||||
| Riesige Schwungräder sorgten für die nötige Laufruhr der Kompressoren. | ![]() |
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Die Kokerei ist heute in einem kleineren Bereich frei zugänglich. Für eingehendere Besichtigungen werden ca. 2stündige Führungen angeboten. Für Kinder gibt es an besonderen Tagen Sonderführungen. Nähere Hinweise sind unter:
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