Cembalobau in 9 1/2 Wochen

erga kai emera

https://bachelorarbeitghostwriter.com/ Montag 22.1.01 gegen 14.30 Uhr: Cembalo kommt an. Auspacken mit Kiki. Kerbung der Prall-Leiste
Dienstag 23.1.01  Bauhaus Handhobel, Zuschnitt Resonanzboden, Waagebalkenstifte eingeschlagen Obermanual
Mittwoch 24.1.01 Waagebalkenstifte und Führungsleiste komplett, Verleimung Gestell Obermanual, Geraderichten der Stifte, erste Tasten angepaßt
Donnerstag 25.1.01 Hintere Führungslöcher Obermanualtasten auf Bohrständer verlängert und Oberspalt auch, Waagestiftlöcher gängig gemacht, Schwingschleifen aller Tastenseitenwände. Holzkitt bei Führungslöchern mit zuviel Spiel erfolgreich ausprobiert. Anpassung Taste 3-29 Obermanual durch Proxxon-Schlitzbohrung, Feilen und Skalpell.
Freitag 26.1.01 Anpassung Taste 29-63 Obermanual durch Proxxon-Schlitzbohrung, Feilen und Skalpell.
Samstag 27.1.01 Befilzung Obermanual, Leimen Untermanualrahmen
Samstag 27.1.01 Befilzung Untermanualrahmen, Gängigmachen Untermanualtasten, Hinten Führungsstifte eindrücken
Samstag 27.1.01 Ausdünnen Resonanzboden, Leimen Stimmstockfurnier, Anbohren der Stimmnagellöcher
Sonntag 28.1.01 Untermanual Waagelöcher weiten bei Inge
Montag 29.1.01 Koppelblöckchen auf Untermanual leimen und erste Filzlage auf Untermanual 17-20 Uhr Spitzschneiden der Koppelblöckchen 50-63
Dienstag 30.1.01 Spitzschneiden der Koppelblöckchen 1-50, Einschlagen der hinteren Führungsstifte und Gängigmachen durch Befeilen. Bohren der Stimmnagellöcher vorm Saunieren.
Mittwoch 31.1.01 Wässern 4'-Resonanzbodensteg und Schleifen und Anpassen der Stege
Donnerstag 1.2.01 Feinschliff Resonanzbodenoberseite und Aufleimen der Resonanzbodenstege 8+4' mit Pappe-Nägeln.  Aufleimen der Resonanzbodenrippen
Freitag 2.2.01 Abkanten der Resonanzbodenrippen mit Stechbeitel. Beschaffen der Kirschbaumfurniere, Surfen im Internet nach Rosetten, Ausdruck einer brauchbaren, Leimen des Furniers, Dekoupieren der Rosette in 4 Stunden. 
Samstag 3.2.01 Runden der Rosette mit der Drechselmaschine, Aussägen eines Loches, Aufleimen der Rosette, Einleimen des Resonanzbodens, Abkanten des Resonanzbodens an Springerseite, Aufleimen der lange Zierleiste und Spitzwand-Anhangleiste
Sonntag 4.2.01 Aufleimen der Zierleiste und Anhangleisten der gebogenen Wand, Bohren der Anhanglöcher
Montag 5.2.01 Anpassung der Unterböden
Dienstag 6.2.01 Bohren der Stegstiftlöcher im Resonanzboden und Einwachsen des Resonanzbodens mit Bienenwachsflüssigkeit, Einhämmern der Anhangstifte und Eindrücken der Stegstifte
Mittwoch 7.2.01 Stuhlboden mit Leitplanken eingebaut
Donnerstag 8.2.01 Unterboden zurechtgesägt, eingeschraubt, Kanten versäubert und Gehäuse plangeschliffen bis auf 1000er Körnung mit Schwingschleifer. Vorderfrontleisten eingeleimt und versäubert und geschliffen, Löcher zugekittet. Deckel geschliffen bis auf 1000er Körnung mit Schwingschleifer. Fußgestell bis auf 1000er Körnung mit Schwingschleifer und mit Bienenwachs behandelt. Farben von Sikkens ausgesucht. Tastatur provisorisch eingebaut und Funktion klarbekommen.
Freitag 9.2.01 Springerprall-Leiste mit neuen Mininägeln befilzt, die immer abknickten, Lauffilze unter Obermanual genagelt,  Stopblöcke auf Obermanual justiert und aufgeleimt, Backen geschliffen und in Untermanual eingeleimt, Oberbacken mit Koppelknopf geleimt
Samstag 11.2.01 Obertasten aufgeklebt auf Obermanual. Von 20-23 Uhr: Tasten 51-63 im Obermanual dünnergeschnitzt für Hinterlastigkeit, Tasten geschliffen nach Schuhputzermethode und mit Blei gewichtet
Sonntag 11.2.01 Springerprall-Leiste mit neuen Mininägeln befilzt, diesmal per Kleinhammer und Zange, standen alle gerade. Tasten 1-15 im Obermanual dünnergeschnitzt für Hinterlastigkeit, Tasten geschliffen nach Schuhputzermethode und Tasten 1-50 mit Blei gewichtet
Montag 10.2.01 Tasten 16-50 im Obermanual dünnergeschnitzt für Hinterlastigkeit, Tasten geschliffen nach Schuhputzermethode. Mit Kiki alle Springer mit Zungen versehen und sortiert nach Geradheit. Beginn der Besaitung im 4'.
Dienstag 13.2.01 Obermanual hat zuwenig Spieltiefe, muß tiefergelegt werden. Anbringen der Vierfuß-Stegstifte am Resonanzboden. Schnitzpause.
Mittwoch 14.2. Vierfußsaiten aufgezogen von 58 - 45, Deckel runtergefallen, Deckelklappe abgemacht
Donnerstag 15.2. Obermanual weiße Tasten seitlich geschliffen und poliert, Saiten aufgezogen, wenig geschafft
Freitag 16. Untertasten geschnitzt, Vierfußsaiten aufgezogen, Baßsaite drin
Samstag 17.2.01 : 4 Untertasten geschnitzt 4 Nägel reingehauen, Saiten gestimmt, 7 gerissen, restliche Untertasten geschnitzt, Untermanual reguliert auf Abstände der Tasten, Obertasten aufgeleimt, 10 Obertasten geschnitzt
Sonntag 18.2.01   7 gerissene Saiten Vierfuß neu gemacht, 5 neue Saiten aufgezogen. Untermanual Obertasten fertiggeschnitzt und geschliffen und poliert
Montag 19.2. Registerrechen ausgebaut und rechts 2 mm abgesägt und mit weicher Pappe an beiden Enden beklebt, Hebel neu justiert und angeschraubt, Endblock 1 mm ausgehobelt mit Stechbeitel und Feile. Vierfußspringer mit Kielen versehen mit Kiki zusammen, Saitenstärke 0,115 mm bis 0,13 aufgezogen, dabei falsches Metall für die untersten 8 gewählt.
Dienstag 20.2.01 Bestellung der Farbe Lila VO 47.19 für Außen und Türkishell QO 40.50 für Innen, Gold für die Zierleisten, einen breiten Feinhaarpinsel und einen schmalen  und graue Vorstreichfarbe und Terpentin biologisch. Bassaiten im Vierfuß aufgezogen, Gegenstifte angebracht, unteren Registerrechen ausgebaut, rechts 1,5 mm abgesägt und nach rechts verschoben wieder eingebaut, weil links Springer zwischen den Tasten saßen, Vorderkante abgehobelt und Schrauben versenkt, damit Spieltiefe Obermanual erreicht wird, klappt jetzt. Springer 1-19 und 59-63 auf Höhe gesetzt und Kiele gestutzt, Intonierblock mit Springerhalterung gebaut, Säge für die Springer perfektioniert
Mittwoch 21.2. Stimmhebel aus Hammerstiel gebaut Besaitung Achtfuß 1-4 begonnen, Gegenstifte angebracht
Donnerstag 22.2. Besaitung Achtfuß  5-10
Freitag 23.2. Besaitung Achtfuß 11-15 und falsche Aufhängung korriert, hatte zwei Anhangstifte ausgelassen
Samstag 24.2. Besaitung Achtfuß 16-26
Montag 26.2. Besaitung Achtfuß 27-32. lose eingebaut 33-43
Dienstag 27.2. Einschlagen der 21 Saiten ab Mittel-C bis Oktave höher. Besaitung Saite 41-58. Bauanleitung über Voicing und Aufkleben der Buff-Taps gelesen. Oberen Achtfuß intoniert mit seitlichen Schnitten und allem, bis ca. Saite 50
Mittwoch 28.2. Saiten 56 - 61 aufgezogen, Springer komplett gesägt, eingesetzt, auf Höhe geschliffen, Kiele auf Länge geschnitten, neu gestimmt. 4 Saiten gerissen, das tiefe C zum 2. Mal.
Donnerstag 1.3.01  Ersatz gerissener Saiten. Besaitung 62f und Intonation Obermanual
Freitag 2. 3. Springer der Achtfüße befilzt 
Sonntag 4.3. Vierfuß intoniert und befilzt
Montag 5.3. Vierfuß intoniert, Lautenzugfilze geklebt
Dienstag 6.3. Deckelteile abgeschraubt und die Latten mit den Deckeln verleimt, alles mit 1200 Papier mit Schwingschleifer geschliffen. Sikkens-Farben treffen ein per Paket
Mittwoch 7.3. mit Schwingschleifer alle Deckelteile nochmal geschliffen und verspachtelt. Mit Holzkitt gebogene Wand  unten und die Ritze des Hauptdeckels versäubert. In der Nacht 7 Stunden das ganze Teil grau vorgestrichen. Kaputte Lunge.
Donnerstag 8.3. Zwischenschliff naß mit 400er Papier und zweiter Vorstrich mit Spritzpistole.
Sonntag 11.3. Korpus in liladunkelblau gespritzt, Spieltisch mit Türkis gestrichen
Montag 12.3. alles für die nächste große Blauspritzaktion klargemacht, Vorderdeckels geschliffen, abgedeckt und dann zweiten Farbauftrag in Lilablau.
Dienstag 13.3. Reinigung der Küche Backen und Unterseite der Tastatur mit Petersburger Lack schwarz bestrichen, ein widerliches Zeug, aber muß ja mal weg.
Mittwoch 14.3. Türkisbemalung von Kleindeckeln und Innenrand und Spieltisch. Goldränder auf Zierleisten aufgebracht. Tastatur geschliffen an Backen und geölt an Tasten, eingebaut, Scharniere auf Korpus gesetzt, verlaufenes Türkis an den Innnenrändern abgekratzt
Freitag 16.3. Springerpralleiste bemalt und auf Paß beschliffen. Tastatur wieder eingebaut und gängig gemacht, Neuintonation des unteren Achtfußes
Samstag 17.3. Intonation des unteren Achtfußes und Korrektur der Dämpferfilze
Montag 19.3. Dekoupieren des Notenpultes für Cembalo und eines zweiten für Flöte mit großer Rosette im Mittelpunkt
Dienstag 20.3. Fortsetzung Dekoupieren der Notenpulte
Mittwoch 21.3. Kauf einer neuen Kreissäge und Zuschnitt der Außenseiten der Notenpulte
Donnerstag 22.3. Notenpult fertig gesägt, Rosetten glattgefeilt, Stereoanlage tiefergelegt, Platz geschaffen im Wohnzimmer für das Cembalo
Freitag 23.3. Umzug des Cembalo von der Küche ins Wohnzimmer
Samstag 24.3. Bau eines Untergestells fürs Cembalo-Notenpult
Sonntag 25.3. Fertigstellung Notenpult mit Untergestell. Stimmung aller 3 Register. Erstes gemeinsames Musizieren mit Bachs c-moll-Sonate für Flöte und Cembalo.
Montag 26.3. Bemalung Notenpult und Gestell in Lilablau. Nicole vergoldet Cembalopultrosette mit Pinsel
Dienstag 27.3. Nachstreichen der Kanten mit Lila. Aufziehen der 4mal gerissenen C-Saite im Achtfuß, nochmal gerissen bei 0,14 mm Gold diesmal am Stimmnagel und nicht am Stegstift, danach 0,145 mm Stahl mit Erfolg aufgezogen, damit Besaitung komplett.
Mittwoch 28.3. Notenpulte abgeschliffen und zum zweiten Mal lackiert, diesmal erst eine Seite, Rückseite folgt später.
Donnerstag 29.3. Beseitigung von Lackspuren an Anhangstiften, Notenpultrosetten mit Gold per Airbrush gespritzt. Einbau Notenpult. Abschluß der Arbeit nach 67 Tagen = neuneinhalb Wochen.






Einige Bemerkungen zum Besaiten

Auszüge aus der Zuckermann Bauanleitung nach einer Übersetzung von Herrn Jürgen Willer, dem Leiter des deutschen Zuckermann-Zentrums.
Besaitungsplan Französisches Cembalo
Der Vierfuß-Chor Der Achtfuß-Chor
1-3 FF - GG .018 Bronze 1-3 FF - GG .025 Bronze
4-6 GisGis-BB .016 Bronze 4+5 GisGis-AA .024 Bronze
7-9 HH-CisCis .014 Messing 6+7 BB-HH .022 Bronze
10-12 D-E .013 Messing 8+9 C+Cis .020 Bronze
13-15 F-G .012 Messing 10-13 D-F .018 Bronze
16+17 Gis+A .011 Messing 14-16 Fis-Gis .016 Messing
18-20 B-c .0115 Stahl 17-22 A-d .014 Messing
21-24 cis-e .010 Stahl 23+24 dis+e .0145 Stahl
25-29 f-a .009 Stahl 25+26 f+Fis .013 Stahl
30-45 b-cis'' .0085 Stahl 27-30 g-b .012 Stahl
46-59 d''-dis''' .008 Stahl 31+32 h+c' .011 Stahl
60-63 e'''-g''' .0075 Stahl 33-40 dis'-gis' .010 Stahl
41-50 a'-fis'' .009 Stahl
51-58 g''-cis''' .0085 Stahl
59-63 d'''-g''' .008 Stahl

Über das Besaiten

Der Besaitungsplan zeigt Ihnen welche Stärke Draht  für jede  Saite benutzt werden. Eine Besaitungsplan ist etwas willkürlich, und jedes Instrument  erfordert vielleicht irgendeine kleine Änderung, sobald es sich gesetzt hat und seine wahre  Stimmung findet. Der präzise Punkt, bei dem wir uns zum Beispiel von .013 auf .014 die  Drahtstärke verändern sollten, variiert vielleicht der eigenen Resonanz des besonderen  Instrumentes zufolge. Aber der Besaitungsplan, der hier gegeben wird, wird gut genug  machen, und Sie können die Übergänge zwischen Draht-Gewichten einstellen, nachdem Sie  dem Instrument mehrere Monate zugehört haben, wenn Sie wünschen.    

Dieses Instrument sollte bei A 415 Tonhöhe gestimmt werden, ein Halbtonschritt  niedriger  als heute üblich von A 440 (als ob B auf 440 Herz gestimmt wäre; wir setzten unseren C zu  einer Stimmgabel, die markiert wird,'H'). ich glaube, daß jeder heutzutage übereinstimmt,  daß Cembalos besser bei dieser niedrigeren Tonhöhe klingen. Wo immer mehr  Blas-Instrumente in dieser alten Tonhöhe gebaut werden, finden Leute, die barocke Musik  ernstnehmen, immer mehr Gelegenheiten, Musik so zu spielen, wie sie ursprünglich geklungen hat. Wenn es notwendig wird zu spielen die höhere'moderne' Tonhöhe,  erlaubt dieses Instrument Ihnen, auf dem Halbtonschritt durch das Umschalten der Tastatur  nach rechts zu transponieren, damit jeder Schlüssel unter den nächsten höheren  Hebevorrichtungen und den Spielen die nächsten höheren Saiten kommt. Der Draht, der  bereitgestellt wird, ist von drei Arten: Bronze, Messing, und Stahl - eigentlich genauer  Flußstahl, belegt mit Zinn, um es vor Rost zu schützen. Die Bronze und das Messing  so hart wie möglich gemacht, aber teilweise, den die kleinen Größen von Messing ganz zerbrechlich sind, und es gibt keine Hilfe gegen Ihre große Sorge für diese Vermeidung von Knick, Kratzer oder blaue Flecke. Der weiche  Stahl-Draht ist viel weicher als er normalerweise gemacht wird und kann auch leicht  gebrochen werden wenn er falsch gehandhabt wird. Wir benutzen es, weil es einen  besseren Ton gibt als der ungeheuer harte, steife moderne Klavier-Draht. Der, der auf den  alten Instrumenten benutzt wurde, ist etwas schwerer und stärker als Draht.    

Sie machen eine Schlinge am Ende einer jeden Saite, um sie auf den Rundhaken zu  hängen, winden Sie das andere Ende dann auf einen Stimmnagel, heften Sie an und  schlagen Sie den Nagel in sein Loch im Stimmstock. Besaiten Sie den 4' Chor zuerst, unter  Benutzen der dünneren Stimmnägel und legen Sie fest und vollenden Sie den 4' Chor vor dem  Besaiten der 8' Chöre.  Das Besaiten ist eine sehr langwierige Arbeit. Bauen Sie sich die Arbeitsumgebung bequem und effizient  auf. Sie brauchen den Draht in der Nähe vom Spieltisch des Instrumentes. Ich habe gern  die Stimm-Nägel  auf einem Tisch vor dem Instrument liegen und eine Drahtbremse in  der Nähe. Diese Bremszange dient als eine extra Hand, während Sie eine Schlinge formen.  Der Draht muß mit mäßiger Spannung genommen werden. Sie können eine einfache Bremse  aus einem Streifen Holz, einem Stückchen Leder oder Filz und einer kleinen Schraubzwinge machen.  Legen Sie den Filz auf dem Tisch, legen Sie den Draht über den Filz, setzen Sie ein ebenfalls befilztes oder beledertes Stückchen Holz auf den Draht, und klemmen es längs fest, damit der Draht einem ganz  festen Ruck genommen wird. Geschickter noch ist eine befilzte oder gelederte Kerbe  (welche Seeleute nennen eine Seil-Klemme). Oder (am besten von allen mit diesen kleinen  Drahtring) noch eine Person nicht weit weg von der Front des Instrumentes, die den Draht  hält, während Sie die Schlinge bilden, und die nächste Lage von der Rolle abwickelt,  während Sie winden und den Stimm -Nagel einhämmern. Lassen Sie das Saitenmaterial immer auf der Rolle, und wickeln vorsichtig nur soviel ab, wie sie brauchen.Das schlingen Sie durch Schlinge. Wenn Sie Saitendraht abnehmen, wird der  Draht sirren, und falls keine Aufschrift auf dem weissen Papierclip um den Ring ist, brauchen Sie eine Mikrometerschraube, um die Stärke zu  erkennen. Einige kleine Hand-Fähigkeiten müssen  gelernt werden, und es Sie werden einen kleine Zeit mit dem Verstehen geduldig  verbringen, was die Hände machen müssen, wird das Besaiten für Sie leicht sein. Nichts  hier erfordert physische Stärke, oder ein Bruch der Finger, nur die Geschicklichkeit ist  gefordert, um das einfachste Stück Musik zu spielen.    

Das Anfertigen der Schlinge

Unter den Bestandteilen Ihres Bausatzes finden Sie eine Tüte mit einem Schraub-Haken und einer kleinen Dübelstange (Stringing Hook and Dowel). Bohren Sie ein Loch mit dem 1,6 mm Bohrer (der längere dünne, für die Anhangstifte) in die Stirnseite des Dübels und drehen Sie den Schraubhaken ein. Wer keinen Bausatz hat, nimmt einen Rundhaken mit 2mm Durchmesser des Metalls. Mit diesem Werkzeug werden Sie die Wicklungen in den Saiten drehen, mit denen die Saite später am Anhangstift angehängt wird. Behandeln Sie die Saiten vorsichtig, Messing verträgt keine Knicke, es bricht schon beim zum "scharfen Hinsehen", ist aber bei normaler Behandlung sehr reissfest.

Lösen Sie nur so viel Saitenmaterial vom Ring, wie Sie wirklich benötigen, entfernen Sie den weissen Papierclip um den Ring, halten alles fest, damit es sich nicht verwirrt, und lösen mit der anderen Hand die benötigte Menge Saitendraht ab, sodann wird der weisse Papierclip wieder um den Ring gelegt. Achten Sie stets darauf, dass der Saitendraht sich nicht verwirrt und durcheinander gerät, Sie haben dann mehr Arbeit, ihn wieder  zu entwirren, als Sie Zeit  brauchten, um ihn vorsichtig zu behandeln.

Als erstes benötigen Sie eine Arbeitsfläche, auf der Sie sämtliche Gegenstände zur Herstellung der Saitenwicklungen unterbringen können, vorzugsweise in unmittelbarer Nähe Ihres Instrumentes, ebenfalls sollten sich die Stimmwirbel irgendwo in der Nähe des Stimmstockes befinden können, dort werden der Stimmhammer, ein Saitenschneider, ein Hammer liegen. Beginnen Sie mit der Besaitung bei der ersten Saite ganz links im Bass, Nr. 1 im 4' Register. Lösen Sie etwa 2 Meter Saitendraht vom Ring (aber schneiden Sie ihn nicht ab!)

Zur Herstellung einer Saitenschlaufe wird der Saitendraht um sich selber zu einer Art Doppel-Helix, einer Art Zopf, verdreht, daher muss mindestens mit dieser 2 Meter Länge gearbeitet werden, um zu verhindern, dass sich der Draht in sich selbst verdreht, was sehr ungute Auswirkungen auf den Klang haben würde. In etwa 2 Meter Entfernung von der Spitze des Saitendrahtes solltes dieser auf dem Arbeitstisch befestigt werden können, ohne aber den Saitendraht zu verbiegen, zu knicken, oder sonstwie zu verändern. Dazu klemmen Sie ein Stück Holz auf den Arbeitstisch, legen darauf ein Stück Filz oder eine dünne Korkscheibe, darauf den Saitendraht, darauf wieder Filz oder Kork, darauf endlich wieder ein Stück Holz, klemmen Sie diesen ganzen Sandwich mit einer Schraubzwinge fest zusammen, so dass der Saitendraht nicht durch rutscht.

Nehmen Sie jetzt die Spitze des Saitendrahtes in die rechte Hand, gehen Sie so weit von dem Sandwich weg, dass der 2 Meter lange Saitendraht ohne Knick geradlinig, aber mit einer kleinen Spannung zu liegen kommt. Dabei den Saitendraht nicht verdrehen! Als Rechtshänder/In nehmen Sie das Drahtende in Ihre linke Hand, wickeln Sie den Draht etwas um Ihre Hand (Vorsicht hier nur bei dickerem Saitendraht aus Messing, die Biegungen im Saitendraht könnten erhalten bleiben und im Instrument etwas unschön aussehen, beim dünneren Draht wird dieser beim Spannen wieder einwandfrei gerade).

Den Saitendraht fest gespannt halten, achten Sie vor allem ganz besonders darauf, dass Ihre Hände trocken sind, etwaige Feuchtigkeit würde in späteren Jahren zu leicht verrosteten Saiten führen, hier können dünne Baumwollhandschuhe gute Dienste leisten.). Mit dem Rund-Haken, der oben am Stimmhammer befestigt ist, ergreifen Sie den Saitendraht mit Ihrer rechten Hand (oder einer Zange) etwa 5 cm von Ihrer linken Hand entfernt und bringen den Saitendraht hier in einen Winkel von etwa 90 Grad, siehe hierzu auch die Angaben auf der Zeichnung in der englischen Ausgabe der Bauanleitung.

BEIDE Enden des Saitendrahtes unter Spannung halten, vom Haken weg ziehen

Gerade soviel Spannung aufwenden, dass der Saitendraht sich ein wenig in Ihre Hände eingräbt, je mehr Spannung, desto fester wird die Saitenwicklung werden, aber diese sollte auch nicht ZU fest werden, da der Saitendraht dann wieder brechen kann. Andererseits: Wenn die Spannung zu gering ist, wird die Saitenwicklung zu lose, sie wird sich wieder auflösen, der Saitendraht am Anhangstift reissen. Versuchen Sie einige Saitenwicklungen zur Probe, dann geht alles wie von selbst. Jetzt drehen Sie unter dieser Spannung den Stimmhammer, vollkommen gleichmässig, bis die Saitenwicklung die gewünschte Länge von etwa 2- 3 cm hat, zum Schluss mit der freien rechten Hand noch 3 Wicklungen im rechten Winkel um die Hauptsaite machen,  den Überschuss ab drehen oder mit der Zange abschneiden: Fertig ist die Saitenwicklung.

Den Stimmhammer stets so halten, dass er genau den 90 Grad Winkel in der Mitte teilt, dann wird die Wicklung perfekt gleichmässig. Die Spannung immer auf BEIDE Teile des Saitendrahtes wirken lasssen. DAS ALLERWICHTIGSTE: Eine Saitenwicklung ist dann perfekt, wenn eine so genannte Doppel-Helix entsteht, d.h. BEIDE Teile des Saitendrahtes sind gleichmässig UMEINANDER gewickelt, nicht nur der eine Teil um den geraden anderen Teil, eine solche Wicklung würde zusammen rutschen und wertlos sein.

- DAS AUFWICKELN DER SAITE AM STIMMWIRBEL

Dies ist wiederum eine derjenigen Arbeiten, die ungeheuer schwer erscheinen, in Wahrheit aber zu den leichtesten gehören (Wenn Sie erst verstanden haben, worum und wie es geht!). Es geht darum, den Saitendraht am Stimmwirbel zu befestigen, ohne dass dieser Stimmwirbel ein Loch hat, in dem der Saitendraht gehalten wird, vielmehr wird der Saitendraht so am Stimmwirbel zu befestigen sein, dass der Saitendraht sich selbst fest hält.

Zur Ausführung dieser Arbeit benötigen Sie das beigefügte Rund-Holzstück, etwa 2 cm Durchmesser und etwa 5 cm lang, bohren Sie in eines der Enden dieses Holzstückes ein Loch mit dem Bohrer für die Stimmwirbel, etwa 2 cm tief. Hängen Sie die jeweilige Saite mit ihrer frisch gedrehten Saitenöse über den für sie gemachten Anhangstift im Instrument, halten Sie die Saite dort mit einer kleinen Holzklammer o.ä. fest und führen Sie den Saitendraht zum Stimmstock zum betreffenen Loch für den Stimmwirbel. Führen Sie den Saitendraht mit leichter Spannung an diesem Loch im Stimmstock vorbei und schneiden Sie den Saitendraht so ab, dass er etwa 20 - 25 cm länger ist, also um dieses Mass über den Stimmwirbel hinaus ragt, bei den dicken Saiten weniger als 15 cm, bei den dünnen Saiten  mehr als 25 cm. Nehmen Sie den Stimmwirbel und stecken Sie seinen Fuss ZUSAMMEN mit dem freien Ende des Saitendrahtes in das Loch im Rund-Holzstück. Halten Sie dieses Rund-Holzstück in Ihrer linken Hand, den Kopf des Stimmwirbel nach rechts zeigend. Jetzt drehen Sie das Holzstück mit der Oberseite nach hinten, also von Ihnen weg im Uhrzeigersinn, so dass der Saitendraht einige steile Spiralen beschreibt, vom Fuss des Stimmwirbels nach oben Richtung Kopf. Wenn diese Wicklung die Stelle erreicht hat, wo der Stimmwirbel nicht mehr rund, sondern flach ist, hören Sie mit den steilen Spiralen und der AUFWÄRTSbewegung auf, und drehen Sie das Holzstück weiterhin, aber jetzt den Saitendraht wieder ZURÜCK, nach links Richtung Fuss des Stimmwirbels drehen, dabei aber keine steilen Spiralen mehr, sondern eine Windung des Saitendrahtes an die andere, dicht an dicht.

Wenn während dieser gleichmässigen Wicklungen der Stimmwirbel noch wenige Zentimeter vor seinem Loch im Stimmstock ist, unterbrechen Sie kurz das Wickeln, um das noch zu sehende freie Ende des Saitendrahtes zu entfernen, das aber noch im Loch des Rund-Holzstückes klemmt. Ziehen Sie dazu den Wirbel bei stramgehaltenem Saitendraht einmal kurz aus dem Rundholz heraus und stecken ihn dann wieder fest hinein. Dann nehmen sie eine kleine Zange und biegen das überstehende Drahtstück dort, wo es aus der Wicklung herausguckt, solange hin und her, bis es abbricht. Dann setzen Sie die Wicklung fort, bis Sie mit dem Stimmwirbel über seinem Ziel-Loch im Stimmstock angekommen sind und den Stimmwirbel in sein Loch im Stimmstock einsetzen können.  Während all dieser Wicklung NIEMALS die Spannung der Saite verringern,  da sonst die ganze schöne Wicklung am Stimmwirbel wieder aufgeht und alles umsonst war. Der Saitendraht darf beim Verlassen des Stimmwirbels sich NICHT über  sich selbst legen, da er hier unweigerlich reissen würde.

Der Saitendraht muss beim Verlasssen des Stimmwirbels stets eine gleichmässige Entfernung zur Oberfläche des Stimmstockes aufweisen, alle Saiten sollten hier also gleich hoch über der Stimmstockoberfläche liegen, etwa 3-4 mm sind aus reichend (Mit Ausnahme der ersten dicken Bass-Saiten, diese verlaufen nicht so schräg, da der Stimmwirbel hier zu nahe am Steg ist.).

Der Saitendraht verlässt den Stimmwirbel immer auf dessen RECHTER Seite, das Aufziehen der Saiten geschieht also immer im Uhrzeigersinn.

Sollte es trotz dieser Jahrhunderte alten Weise Schwierigkeiten  mit den ganz dicken Messingsaiten geben, so bohren Sie ein kleines Loch in den Stimmwirbel, etwa dort, wo der runde in den flachen Teil über geht, mit einem Bohrständer, einem kleinen Schraubstock und einem Bohrer 1,5 mm ist dies keine allzu grosse Schwierigkeit. Das Aufziehen der Saite auf einen Stimmwirbel MIT Loch erfordert natürlich weniger Saitendraht, also hier weniger lang über den Stimmwirbel  hinaus ragen lassen beim Abschneiden, vielleicht etwa 5 cm bei den ganz dicken Saiten.

Der Stimmwirbel mit der fertigen Wicklung sitzt also im richtigen Stimmwirbelloch, nun mit dem Stimmhammer den Wirbel etwas eindrücken, damit der Wirbel fest sitzt, ohne sich von selbst zu drehen. Jetzt den Stimmwirbel mit dem normalen Werkzeug-Hammer so leicht in den Stimmstock einschlagen, bis der Wirbel genau 35 mm weit heraus ragt. Ein kleines Holz 35 mm dick, gegen jeden Stimm-Nagel zu setzen, wenn  Sie ihn hinunter hämmern, wird es erleichtern, alle in der gleichen Höhe einzuschlagen. Die Saite entlang des richtigen Resonanzboden-Stegstiftes führen und mit dem Stimmhammer die Saite soweit anziehen, dass die Saite unter einer leichten Spannung steht, noch NICHT auf die richtige Tonhöhe bringen, diese kann erst nach erfolgter Gesamt-Besaitung bewerkstelligt werden. Die übrige Arbeit ist allein eine Frage der Zeit, Sie arbeiten sich am besten durch diese Arbeiten der Besaitung durch, geniessen sie dabei die beschauliche Stimmung, in die Sie kommen, wenn Sie dem Instrument sozusagen seine "Seele einhauchen".

WICHTIG: Beim Besaiten immer daran denken, dass beim 8' Register jeder Ton sozusagen zwei mal existiert, sowohl im 8' Register des Untermanuales als auch im 8' Register des Obermanuales, alle Saitenpaare, zwischen denen etwas tiefer die 4' Saite liegt, sind auf die gleiche Tonhöhe gestimmt.

WICHTIG: Beenden Sie die komplette Besaitung des 4' Registers, gehen Sie aber danach zuerst zum Kapitel "Positionierung der Gegenstifte und Stimmstock-Stegstifte", bevor Sie mit der Besaitung der beiden 8' Register weiter machen.

Allgemeine Ermahnungen.    

Wenn Sie zum Arbeiten mit Ihren Händen benutzt werden, wissen Sie inzwischen, daß es  viele Dinge gibt, die nicht nachgeben werden, um zu zwingen, und diese grimmige  Verzweiflung schafft fast nie etwas. Sie werden mir glauben, wenn ich sage, daß das  Besaiten leicht ist. Aber ich habe viele Cembalobauer, die glauben, daß etwas passieren  wird, wenn sie ihre Zähne schleifen und ihre Muskeln verknoten. Einige Cembalobauer  wollen das Bauen eines Cembalos, um eine unmögliche Übernahme zu sein: sie erwerben  Tugend, indem sie Dinge schwierig machen. Andere haben kleinen Glauben in sich,  glaubt, daß sie eine bestimmte Menge von Mißerfolg verdienen, und stellt sicher, daß sie  es bekommen. Ein Handwerker benutzt seinen stillen Verstand, um den natürlichen  cussedness von Dingen zu überlisten. Intellektuelle stellen sich dieses Arbeiten mit den  Händen vor, ist geistlos; der Handwerker hat Gehirne in seinen Fingern. Sein stiller  Verstand wird zu seinen Händen verbunden. Das Besaiten eines Cembalos ist leicht. Die  Stimm-Nägel sollten den Block leicht abgeben. So lang als Sie sie nicht mit Ihren Fingern  drehen können, sitzen sie stramm genug. Wenn die Jahre vorbeigehen und Holz schrumpft,  und den Nagel trägt im Loch, dies spitzte zu, Stimmnagel wird untergehen ein klein in sein Loch.  Aber es wird den Stimmstock nie zerkauen wie die mit Gewinde versehenen Zither-Stimmnageln  viele zwanzigst-Jahrhundert-Cembalobauer machte (und Restauratoren) hat benutzt. Seine  kleinere Dimension macht Stimmen leichter, und er wird immer glatt funktionieren. Wir  fanden uns mit den mit Gewinde versehenen Zither-Stimmnageln jahrelang ab, weil wir keine  Besseren wußten. Verändern Sie mal eine Saite einiges mit einer mit Gewinde versehene  Zither-Stimmnagel, und haben Sie zu Anlaufscheibe das Loch im Stimmstock. Es war John  Barnes, Kustos vom Russell Collection in Edinburgh, der uns überredete, daß die alten  zugespitzten Stimmnageln am besten sind. Wir veränderten uns vor sieben Jahren nach den  zugespitzten Stimmnageln in all unseren Instrumenten, und sind nie traurig gewesen. Wenn der  Draht sich überquert, oder über dem kurzen Ende gerade bevor es den Nagel verläßt, wird er  bestimmt brechen: die letzten wenigen Drehungen müssen um die nackte Stimmnagel glatt sein.  Ein Knick, oder eine Quetschung oder glättet zu scharf, eine Biegung veranlaßt vielleicht  den Draht, zu brechen. Wenn Sie nicht weit genug weg von der Bremse gestanden haben,  als Sie den Saitenaufhängeleistenstift dazubrachten, zu schlingen, wird der Draht auf sich  gedreht haben; auch wenn ein verzerrter Draht nicht bricht, wird es den besten Klang nicht  geben. Wenn Sie viele Saiten brechen, rechnen Sie das aus, was Sie Unrecht machen. Die  Schuld ist nicht im Draht, sondern in Ihre Besaitungstechnik. Nur der kleinste  Messing-Draht und der feinste eiserne Draht in der Spitze der 4' ist gefährlich in der Nähe  vom Brechen von Spannung, und wird brechen, wenn Sie sie viel oben erwähnte Pech  ziehen. Der häufigste Grund für Saitenbrechen, sind Schlingen, die zu dicht verwendelt  werden, und Draht-Überquerung über sich auf der Stimm-Nagel. Nachdem Sie aufwärts in  den kleineren Draht hineingekommen sind, können Sie aufhören, den Griff zu benutzen,  um den Draht zu halten, während Sie die Wicklung beginnen. Einige schnelle Wicklung  mit Ihrer linken Hand während des Haltens der Stimmnagel, und schließt in Ihrer Rechten an,  wird Ihnen genug Griff auf der Stimmnagel geben, damit Sie nackt winden können. Beobachten  Sie das, was Sie machen, und Sie werden fähig sein, dieses sehr gut zu machen. Es bringt  Sie zu verzweifeltes Versuchen dazu, auf dem schweren Draht im Ende des Basses der 8' zu  winden , es gibt keinen guten Grund, um kein winziges Loch durch den Kopf der  Stimm-Nagels zu bohren (ungefähr 1/2 Zoll unterhalb der Spitze in der Fläche), und den  Draht hineinzusperren, statt durch unser einfach übergewunden. Schlagen Sie eine Beule  in die eiserne Stimmnagel mit einem Zentrierbolzen, um den Punkt der Bohrmaschine zu fangen;  ein 1,5 mm Stückchen ist in Ordnung, obwohl, ein wenig größer als Sie brauchen. Sie  können den Nagel hinunter zu einem Tisch festklemmen und können dadurch langsam  bohren und kann mit einer tragbaren elektrischen Bohrmaschine ausgleichen, aber  natürlich eine Bohrmaschine-Presse und kleines Laster ist leichter. Sie werden nicht  benötigen, sich bestimmt zum Bohren der Stimmnagel zu wenden, wenn Sie an den schwersten  zwei oder drei Größen von Draht bekommen. Und eine letzte Verwarnung: verlassen Sie  keine kurze Enden von Draht darüber, wo Kinder oder Haustiere mit ihnen spielen können.  Wenn Sie Draht schneiden müssen, schauen Sie aus Ihren Augen zu. Wenn sich Ihre Finger  einmal mit einem Draht-Ende stechen während des Besaitens, drücken Sie das Blut hinaus  und vergessen sie es, aber nicht auf dem Resonanzboden, bitte!    

Resonanzbodensteghinternägel einschlagen.    

In Kontrast mit dem Flämischen und italienischen System wo das Runterdruck und  Seitendruck oft überall im Instrument benutzt wird, müssen auf einem französischen  Cembalo die Seite des Basses der 8' Saiten zur Resonanzbodensteg mit  Resonanzbodensteghinternägel verbunden werden, ein zweiter Satz von  Resonanzbodensteg-Stimmnageln jenseits des Resonanzbodenstegs, die den Draht zwingt, einen  sanft zickzackförmigen Verlauf zu nehmen. Die Resonanzbodensteghinternägel erleichtern  den Resonanzboden nicht nur hinunter und zur Seite zu tragen, sondern fügen eine  Belastung von ihrem Eigenen hinzu, ziehen den Resonanzboden hoch und dreht die  Resonanzbodensteg nach der Linken, zum Rückgrat. Statt den Resonanzbodensteg  herunterzudrücken, ziehen sie ihn nach rechts. Die Seite des Basses wird davon aufwärts  gehoben und nach links gezerrt. Der Resonanzboden nimmt eine komplexe Kurve an und  erhebt sich von gebogener Außenwand, um über den Resonanzbodensteg zu fallen in eine  Vertiefung zwischen Resonanzbodensteg und 4' Saitenaufhängeleiste. Wir auch  Resonanzbodensteghinternagel die niedrigsten acht Saiten des 4', und Sie werden diesen  erst machen, sobald die 4' Saiten-Bogen auf, bevor Sie die 4' festlegen, Stimmstocksteg  heftet an, und bevor Sie die 8'choirs besaiten.  Mit diesem Saitenaufhängeleistenstift in einem Dübel daß Sie Ihre Markierung hinaus mit  machten, drücken Sie hinunter auf der Saite 13 mm hinter der Resonanzbodensteg-Stimmnagel,  Ihr Werkzeug im rechten Winkel zur Saite haltend, und bei einem ganz flachen Winkel.  Die Zeichnung zeigt es oben. Die Saite sollte fest hinunter auf der Krone der  Resonanzbodensteg gedrückt werden, aber schob seitwärts aus Linie zwischen  Resonanzbodensteg-Stimmnagel und Saitenaufhängeleistenstift nicht. Mit dem  Markierung-Werkzeug, das den Winkel von der Stimmnagel und haltendem che vorhersagt,  Besaiten Sie zusammen in gerade die richtige Stelle, erstechen Sie den neigenden Rücken  der Resonanzbodensteg 1/8 bis 5/32 Zoll (3-4 mm) entlang von der Spitze. Benutzen Sie den  kleinsten (Nr. 57) Bohrer, und hält die Bohrmaschine beim gleichen Winkel (, aber das  nicht Berühren der Saite mit dem Stückchen) für den Resonanzbodensteghinternägel zu  bohren. Markieren Sie den Bohrer mit einem Stück Tesaband, um zu vermeiden, allen Weg  durch die Resonanzbodensteg zu bohren-3/16 Zoll (5 mm) ist genug Meer, deshalb 1/4 Zoll  (6 mm) vom 7/16 Zoll (n mm) Messing-Stimmnagel ist linkes Festsitzen hinaus. Machen Sie  einen, und schieben Sie den Nagel in, und brachte den Draht in Position, und stellt sicher  der Sie bekommt das Ergebnis, das Sie wollen, und macht dann das ander sieben der 4'  Resonanzbodensteghinternägel. Dann müssen Sie festlegen und müssen die 4 Aufleimen'  Stimmstocksteg vor dem Besaiten der 8' Chöre und Resonanzbodensteghinternagelning sie.  Fotos im Rücken der Bedienungsanleitung wie die 8' Resonanzbodensteghinternägel gehen.  Wenn Sie bohren, sollten Sie die Bohrmaschine auf dem Rand des gebogener Außenwand  aufstützen, geschützt mit dünner Pappe oder mehreren Schichten von Zeitungspapier, um  die Winkel-Fläche gut hinzubekommen. Im geraden Lauf der 8' Resonanzbodensteg, die die  Resonanzbodensteghinternägel weiter Rücken von der Resonanzbodensteg gehen, heftet an  19-22 mm, aber das Gehen um die Kurve des Basses der Resonanzbodensteg diese  Entfernung wird weniger sein. Sie werden nicht fähig sein, ganz senkrecht zur Saite um die  Kurve zu halten, sondern halten sie die Winkel, sowie Sie können. Von der Plan-Sicht (das  Herabsehen gerade auf die Saiten) sollte die Saite fast gerade erscheinen. Von der Seite  macht die Saite einen sanften Winkel. Der Draht sollte bergauf vom  Resonanzbodensteghinternagel zu den hohen Geländern laufen. Die Saite sollte eine  bestimmte Aufmunterung zum Resonanzbodensteg mitteilen. Sie  Resonanzbodensteghinternagel nur des Basses Seite der 8' Saiten. Die Zeichnung, wo der  Resonanzbodensteghinternagel aufhört, wo der Abstand des Saitenaufhängeleistenstifts  umschaltet, zeigt und die Saite macht beschattet einen schärferen Winkel und vergrößert  ihre Seitenneigung auf den Resonanzbodensteg-Stimmnageln. Ideal sollten sich die  Resonanzboden fast 3 mm erheben zwischen gebogener Außenwand und  Resonanzbodensteg, und geht so viel zwischen Resonanzbodensteg und 4' unter der  Saitenaufhängeleiste. Ihre kommen vielleicht nicht so weit, wenigstens nicht zuerst. Diese  komplexe Krümmung gibt den Resonanzboden Raum, um sich zu bewegen, wenn er sich  ausdehnt und sich mit den unvermeidlichen Änderungen in Luftfeuchtigkeit  zusammenzieht, die es zu überstehen haben wird.

Das Aufleimen der Stimmstockstege.  

Dies ist der Anfang vom Tonbildungsprozeß. Die Korrekte Lage der Stimmstockstege bringt  die Saiten schön gleichteilig genau in ihrer Entfernung von den Hebevorrichtungen und der  Beziehung Chor herein zu den anderen, wird die Feder-Länge konsequent machen, wird den  Hebevorrichtungen die Beseitigung geben, die sie brauchen, und wird den Dämpfern  erlauben, sowohl zu arbeiten in EIN als auch in AUS-Positionen. Vorsichtige Genauigkeit  ins Aufleimen der Stimmstockstege wird viel Schwindelei und Frustration vermeiden. Wir  stellen eine Stimmstocksteg-Markierung-Lehre bereit, die durch das Setzen von einem  Tropfen Klebstoff in den Falzen zusammengesetzt wird.

Intonierblock1

Intonieren (Text von Michael Lütge 25.5.2010)

Intonieren3Beim Intonieren werden die Kiele in den Springern beschnitten. Sie haben zuerst eine viel zu große Normlänge und müssen so gekürzt werden, daß sie noch 1 bis 1,5 mm über die von ihnen anzureißende Saite hinausragen. Daß sie durch Absägen der Springer erstmal überhaupt auf die Höhe 1 mm unterhalb der Saite gebracht werden, war beim Springer-Bau zu justieren. Die Registerrechen sind nun auf die Position volle Pulle zu ziehen, sodaß die Kiele alle möglichst weit über ihre Saiten hinausragen. Dann beginnt die Arbeit: Von unten angefangen für jedes Register einzeln angefangen mit dem oberen Achtfuß wird bei abgenommener Prall-Leiste geguckt, wie weit der jeweilige Kiel über die Saite steht. Unter Umständen mit Lupe und Zentimetermaß-Stückchen am Springer. Das muß man sich alles selbst zurechtbasteln und das erste wird also der Bau der passenden Hilfsmittel aus Holz. Unabdingbar ist ein scharfes Skalpell mit ca. 2 Ersatzklingen. Ich habe mir dazu einen Intonierblock gebaut aus eine Pappschachtel/Kluntjepackung. In diese eingeleimt ist eine Holzkonstruktion, in die man den Springer kopfüber einschieben kann und die ihn paßgenau aufnimmt. Dabei kommt, wenn der Springer ganz eingeschoben ist, der Kiel automatisch auf einem gewölbten Holzteil zu liegen, was wie beim Schafott der eigentliche Arbeitsplatz für dasIntonieren2 Beschneiden der Kiele ist. Hier kann der Kiel nicht wegrutschen und man kann nun mit einem Skalpell erstmal die Länge des Kiels justieren. Alles, was über 1,5 mm über die Saite überstand, kann abgeschnitten werden. Man schneidet nicht waagerecht vorher wie bei der Salami, sondern drückt mehr nach unten wie beim Käse und knipst das überstehende Material quasi mit der Klinge ab wie beim FingerStimmnagelknipser. Sonst rutscht der glatte Kiel zu leicht auf dem Block weg. Man setzt den Springer wieder ein und prüft, ob der Kiel unter die Saite fällt nach dem Anschlag, oder ob er auf ihr hängt und manuell tiefer gedrückt werden muß zum nächsten Anreißen der Saite, zum nächsten Ton also. Das Spielchen Abschneiden - Wiedereinsetzen - Anschlagen des Tons und Prüfen von Rückfallen unter die Saite wird so oft wiederholt, bis der Anschlag problemlos repetiert. Das Anschlagen macht man nicht mit Schmackes, weil dann der Springer unter die Decke des Zimmers knallt wie ein Sektkorken, nein, man macht es mit Gefühl, solange die Prall-Leiste mit ihrer Filzabfederung ein Rausspringen der Springer nicht inhibiert (hemmt). Diese Prozedur macht man nun bei allen Springern und Kielen.

Intonieren2Intonieren6



Damit hat man die Grob-Einstellung fertig. Alle Kiele reißen ihre Saite an und ergeben einen Ton. Jetzt kommt die Feineinstellung und dafür sollte man an einem Kiel einmal ausprobieren, wie man es am liebsten hat. Der Kiel bekommt als erstes einen Schrägschnitt verpaßt, sodaß er wie der Schnapper bei der Türklinke besser an der Saite herunterrutschen kann, wenn er wieder auf sie fällt. An einem Stück Dämmstoff habe ich das mal in Großformat beschnitten.Intonieren5 Erstes Bild aus der Sicht wie im Schneidegerät, kopfüber von oben vorne.
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Der Schrägschnitt macht den Kiel zarter und dünner an der entscheidenden Stelle, wo er die Saite anreißt. Dadurch klingt der Ton ebenfalls zarter. Dieser Effekt steigert sich, wenn man den Kiel auch noch seitlich beschneidet (Schweizer Sargform), was in der Perspektive "von unten" sichtbar ist. Man sollte mehrere Kiele in verschiedenen Beschneidungsformen in einer Tonleier miteinander vergleichen und sich dann den Ton aussuchen, der am schönsten klingt. So wie dieser Kiel dann beschnitten ist, sollte man in Serie gehen mit den restlichen Kollegen. Früher hatte ich alle Kiele seitlich beschnitten. Es klang alles sehr zart und weichIntonieren8. Für Damen besonders geeignet. Inzwischen ist mir das zu soft, zu wenig prollig. Ich würde nur noch die obersten beiden Oktaven seitlich beschneiden. Gewöhnlich macht man im Bass alles etwas lauter und powermäßiger, also wenig beschneiden außer natürlich dem Schrägschnitt zum Abrutschen von der Saite.
Später wird man alle paar Monate einmal nachregulieren müssen, weil die Kiele in ihrer Halterung möglicherweise wandern bei häufigem Spiel. Dann empfiehlt sich die kleine Handzange, mit dem man die Kiele in der Halterung verschieben kann, falls der Ton zu laut ist, tiefer in den Kielhalter, die Zunge, hinein schieben. Falls der Ton zu leise ist, den Kiel etwas aus der Zunge herausziehen. Immer wieder den Springer in den Rechen zurückstecken und ausprobieren, ob der Ton so genehm ist oder noch nicht ganz. Dann wieder rausziehen und noch einmal weiter justieren.