Monografien

Wissing, Frank (2015): Mitarbeiterbefragungen in deutschen Krankenhäusern. Ein wirksames Instrument des Qualitätsmanagements? 1. Aufl. Frankfurt am Main: Campus (Arbeit - Interessen - Partizipation, 14).

Sind Mitarbeiterbefragungen (MAB) in Krankenhäusern nur Fassade oder ein wirksames Instrument des Qualitätsmanagements? Frank Wissing analysiert die Ergebnisse einer Umfrage unter allen Krankenhäusern in Deutschland und versteht MAB - unter besonderer Berücksichtigung der Verbindlichkeit und Partizipation von Beschäftigten - als umfassenden Prozess. Durch diese breite und tiefe Betrachtung wird eine detaillierte Beantwortung der Forschungsfrage vor dem Hintergrund des soziologischen Neoinstitutionalismus möglich.

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Wissing, Frank; Bühl, Achim (Hrsg.) (2008): Die Mitarbeiterbefragung als Institution? Eine neoinstitutionalistische Perspektive auf Verbreitung und Scheitern von Mitarbeiterbefragungen im Kontext von Qualitätsmanagement in deutschen Krankenhäusern. Münster. (220 Seiten)

Zum Inhalt: In den vergangenen Jahren haben Mitarbeiterbefragungen in deutschen Krankenhäusern eine nahezu flächendeckende Verbreitung erreicht. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele dieser Befragungen hinter den gesteckten Zielen zurückbleiben. Letztlich bleibt in der Alltagspraxis vom Interventions-, Partizipations- oder Verbesserungsinstrument Mitarbeiterbefragung wenig übrig. Mangelndes Wissen über Erfolgsfaktoren von Mitarbeiterbefragungen kann kaum als Begründung angeführt werden. Zu groß ist die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen und Best-Practice-Beispiele zu diesem Thema.
Wie aber lässt sich abseits bekannter Fehler in der Planung und Durchführung die Folgenlosigkeit von Mitarbeiterbefragungen erklären? Und wie vor allen Dingen lässt sich erklären, dass das Instrument trotz seiner verbreiteten Folgenlosigkeit weiterhin eingesetzt wird?
Der Autor greift zur Erklärung dieses Phänomens auf die Theorie des soziologischen Neo-Institutionalismus zurück. Er zeigt entlang der zentralen Begriffe der Theorie, dass die Wahl des Instrumentes Mitarbeiterbefragung selten einer rationalen Wahl entspricht. Die Mitarbeiterbefragung wird zur Institution. Sie gilt als selbstverständlich, erwünscht, korrekt und angemessen im Rahmen des modernen Qualitätsmanagements. Ihre Nutzung verschafft Legitimität. Gleichzeitig wirken organisatorische, marktliche oder technische Anforderungen auf die Organisation Krankenhaus. Durch die Entkopplung des legitimitätssichernden Instruments Mitarbeiterbefragung von seinen Folgen wird beiden Anforderungen entsprochen. Das Instrument wird formal eingesetzt und verschafft Legitimität, bleibt aber weitestgehend folgenlos. Diese Annahme wird in der vorliegenden Studie an sieben Krankenhäusern untersucht.

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Beiträge in Sammelbänden

Wissing, Frank (2016) Studentische Lehrevaluation. In: Interne Fortbildung und Beratung an der RUB (Hg.): Wissen, was zählt – Ideen für die Lehre. 2. Auflage. Ruhr-Universität-Bochum 2016.

Die erste Auflage von „Wissen, was zählt – Ideen für die Lehre“ war bereits ein großer Erfolg. Nun gibt es das beliebte Handbuch für Lehrende in einer Neuauflage, bei der insbesondere Wünsche und Rückmeldungen der Leser/innen aufgenommen wurden.


Die Neuauflage

  • enthält weitere Beispiele für gelungene Lehre an der RUB,
  • bietet ein erweitertes Repertoire an praktischen Anregungen, Konzepten und Methoden von Lehrenden aller Fachrichtungen der RUB,
  • nimmt noch stärker die unterschiedlichen Gruppengrößen in Lehrveranstaltungen und die Fachtraditionen in den Fokus.

Sie finden etablierte, aber auch ganz neue Themen in der Neuauflage mit vielen Tipps für Ihre Lehrgestaltung. Ergänzt um die Beiträge von erfahrenen Trainer/inne/n sowie Impulse von Studierenden entstand ein wertvoller Ideenpool mit direktem Anwendungsbezug für Ihre Lehr-, Prüfungs-, Evaluierungs- und Beratungspraxis.

Wilkens, Uta; Wissing, Frank; Krech, Volkard (2015) Liberal Arts Education – Lehren und Lernen an großen Fragen. In: Heidi Schelhowe, Melanie Schaumburg & Judith Jasper (Hg.): Teaching is Touching the Future. Academic Teaching within and across Disciplines. (Reihe „Motivierendes Lehren und Lernen an Hochschulen“). UniversitätsVerlagWebler: Bielefeld 2015.

Nur aus den Disziplinen – mit einer fachbezogenen Hochschuldidaktik – erwächst die Kompetenz, Inhalte aktuell, forschungsnah und international zu gestalten. Akademische Bildung heißt Bildung am Fach, heißt auch die Herausbildung eines Habitus und einer Per­sönlichkeit, die sich selbst in einem Fach verankert und sich als dort gebildet wahrnimmt. Sie übernimmt dies in ihr Selbstkonzept und lernt sich in ihrer Stellung und in ihrem Beitrag zur Gesellschaft als Exper­tin, als Experte begreifen – so das Credo der Tagungs­verantwortlichen. Dieser Band fasst eine Fülle von Ergebnissen der Tagung “Teaching is Touching the Future – Academic Teaching within and across Disciplines” an der Universität Bremen zusammen. In 62 Beiträgen aus den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften, Kunst und Musik, Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Sprach-, Kultur- und Geisteswissenchaften wird der (durchaus unterschiedliche) Stand fachbezogener Reflexion über Lehre und Studium sichtbar. Der Band bietet so eine Fülle von Anregungen bis zu ausgearbeiteten Reformkonzepten, die für einen Transfer bereit stehen. Adressen der AutorInnen erleichtern die Kon­takt­aufnahme für vertiefende Dialoge. Über viele andere hochschuldidaktische Tagungen hinausgehend, nahm diese Tagung eine in den Fachdisziplinen verankerte Reflexion von Lehre und Studium zum Ausgangspunkt. Damit wurde eine Zu­sammenkunft unterschiedlicher Disziplinen und Fächergruppen allein unter dem Focus von Lehre und Studium auf einer Konferenz riskiert, während solche Diskurse und Reflexionen sonst eher (wenn überhaupt) in monodisziplinären Treffen oder auf allgemein hochschul­didaktischen Konferenzen stattfinden. – Ein wunderbares Re­ser­voir an Ideen und Lösungen.




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