Grundlagen, Informationen
Spitzkohl
Das feinste Mitglied der Weißkohlfamilie ist kegelförmig, hell- bis dunkelgrün. Seine Blätter sind lockerer
angeordnet als beim Weißkohl. Daher lassen sie sich ohne Vorkochen für Kohlrouladen ablösen
STECKBRIEF:
Saison: April bis Juli; Importe ab März.
Anbaugebiete: Deutschland, Holland, Frankreich, Spanien und Portugal.
Inhaltsstoffe: reich an Vitamin C, E, K, Folsäure, Selen und Ballaststoffen. Enthält wie alle Kohlsorten
keimtötende Senföle. 100 g Spitzkohl haben 25 kcal (105 kJ).
Nützliche Infos:
Verwendung: Gemüsepfannen, Eintöpfe und Suppen, Kohlrouladen (Außenblätter), Rohkostsalate,
Gemüsebeilage.
Garzeit: Durch seine Zartheit und die lockere Blattstruktur ist er schneller gar als Weißkohl. Je nach
Zerkleinerungsgrad ist er gekocht bereits in 5-10 Minuten fertig.
Geschmack: ähnlich wie Wirsing mit leicht nussigem Aroma.
Lagerung: Spitzkohl wird im Gegensatz zu anderen Kohlarten relativ schnell welk. Daher in wenigen Tagen
verbrauchen. Aufbewahrung im Gemüsefach des Kühlschranks.
Vorbereiten:
Spitzkohl putzen: zuerst den groben Strunk mit einem langen Messer möglichst dicht am Kopf
abschneiden.
Dann schadhafte äußere Blätter entfernen oder evtl. dunkle bzw. angewelkte Stellen herausschneiden.
Spitzkohl zerteilen: am besten den Kopf halbieren, dann mit der flachen Seite aufs Brett legen und vierteln
Nun bei jedem Kohlviertel den harten Strunk keilförmig wegschneiden. Viertel je nach Rezept klein
schneiden
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