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Rucola



Rauke wird mittlerweile das ganze Jahr über angeboten, denn sie wächst im Freiland wie unter Glas. Ihr Geschmack reicht von leicht nussig über pikant bis pfeffrig scharf. Alte Blätter sind bitter. Angebot und Einkauf: Rauke wird im Bund (ca. 50 g) oder abgepackt in Kunststoffschalen (125-150 g) angeboten. Die gefiederten Blättchen sollten sattgrün und knackig sein. Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks in Folienbeutel oder Schale ist sie 1-2 Tage haltbar. Zum Einfrieren nicht geeignet. So schmeckt sie am besten: Kombiniert mit milden Blattsalaten, Tomaten, Nüssen, Schalotten/Zwiebeln, Käse. Mit Vinaigrette aus Balsamico-Essig, Olivenöl und Senf. Als Pesto, in Nudel- und Kartoffelsalat oder Reis (z. B. im Risotto).

Der richtige Umgang mit Rucola: Rucola waschen: Spülen Sie sie unter kaltem Wasser kurz ab. Wenn sie lange im Wasser liegen bleibt, gehen Vitalstoffe verloren. Rucola putzen: welke oder gelbe Blättchen aussortieren. Bei Rauke im Bund die nackten Stiele mit einem Messer abschneiden. Je nach Rezept: zum Dünsten oder für Salat bündeln und mundgerecht schneiden oder zerzupfen. Als Würzkraut grob hacken. Für 'Pesto': zerkleinerte Rauke, Pinienkerne und Parmesan mit dem Schneidstab pürieren, Olivenöl zugießen, bis eine Paste entsteht.

STECKBRIEF: Andere Bezeichnungen: Rauke, Ölrauke, Rugola, Raukenkohl, Ruke, Runke, Französisch: Roquette. Botanik: gehört zu den Kreuzblütlern; verwandt mit Raps, Rettich, Kresse und Kohl; einjähriges, bis 75 cm hoch wachsendes Kraut; wild: mehrjährig. Herkunftsländer: Italien, Frankreich, Deutschland. Saison: ganzjährig erhältlich; aus heimischem Freilandanbau: April-Oktober

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