Grundlagen, Informationen

Kohlrabi



STECKBRIEF: Andere Bezeichnungen: Oberrübe, Rübkohl, 'pompeianischer' Kohl.

Saison: Importe ganzjährig: im April z. B. Freilandware aus Italien Aus heimischer Ernte: Freiland Mai-November.

Sorten:

Anbau: hauptsächlich Deutschland (Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg), Holland, Italien, Frankreich.

Einkauf: Die Knollen sollen ganz, gesund, mit frischen Blättern versehen und rund sein. Zuerst verholzt die Knolle an der Wurzel. Ist diese breit und faserig, deutet das auf Verholzung hin. Tipp: Wenn Sie doch einmal Pech gehabt haben, streichen Sie das Gemüse nach dem Kochen durch ein feines Sieb.

Lagerung: große Blätter entfernen, sie entziehen Feuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Kohlrabi gut 8 Tage. Tiefgefroren in Stiften oder Scheiben ca. 8 Monate; geschälte Knollen 3 Monate.

Verwendung: in Suppen und Eintöpfen, Aufläufen und Gratins, als Beilage zu Fleisch, gefüllt mit Hack/Reis, als Salat oder Rohkost.

Zubereitung: Kohlrabi putzen: Entfernen Sie den Wurzelansatz großzügig und schneiden Sie die Blätter mit einem Messer dicht an der Knolle ab.

Kohlrabi schälen: kleinere Knollen wie einen Apfel spiralförmig abschälen. Große Knollen vorher in Viertel oder dicke Scheiben schneiden.

Zum Füllen vorbereiten: Hierfür eignen sich kleinere Knollen. Am besten vorgaren und mit einem Kugelausstecher oder Löffel aushöhlen.

Kohlrabi klein schneiden: halbierte Knolle in keilförmige 'Halbmonde' oder erst in dünne Scheiben, dann in feine Stifte oder Würfel schneiden.

Dünsten: Stifte, Halbmonde oder Würfel in heißem Fett andünsten. Dann mit etwas Brühe oder Wasser ablöschen, zugedeckt garen.

Blättchen mitverwenden: die zarten Herzblättchen aus der Mitte in feine Streifen schneiden. Einfach wie Küchenkräuter überstreuen.

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