Grundlagen, Informationen
Pflaumen
Sicher, saftiger Pflaumenkuchen ist einfach ein Gedicht. Aber unterschätzen Sie die süßen Früchte nicht
sie können auch in pikanten Gerichten überzeugen! Der kleine Unterschied.
zwischen Pflaumen und Zwetschen verwischt immer mehr, denn es gibt inzwischen zahlreiche
Kreuzungen. Grundsätzlich sind Pflaumen (unten) aber runder, rot bis violett mit weichem, goldgelbem
Fruchtfleisch, von dem sich der Stein schlecht lösen lässt. Beim Kochen zerfallen sie und sind so für
Konfitüre, Mus oder zum Puressen geeignet. Zwetschen sind spitzer, braun-violett mit festem, grünlichem
Fleisch. Der Stein löst sich gut, und sie saften weniger - super für Kuchen. Bekannteste Vertreterin ist die
Bühler Frühzwetsche.
Steckbrief:
ANDERE NAMEN: Für Zwetschen: Zwetschgen, Zwetschken oder Quetschen.
BOTANIK: Zählen zu den Rosengewächsen und sind Steinfrüchte. Zur Pflaumen-Familie gehören Pflaumen
im engeren Sinne, Zwetschen, Mirabellen und Renekloden.
HERKUNFT: Deutschland ist größter Produzent Europas. Anbaugebiete: Baden-Württemberg, Rheinland-
Pfalz, Niedersachsen, Bayern. Importe aus Frankreich, Süd- und Osteuropa, z. B. Italien, Österreich,
Polen, Ungarn, Bulgarien, Türkei.
SAISON: Mitte Juli bis Mitte Oktober, Haupterntezeit ist September.
Gut zu wissen:
EINKAUF: Reifen kaum nach. Deshalb sollten die Früchte keine Grüntöne mehr aufweisen, nicht hart, aber
auch noch nicht weich und runzelig sein. Die weiße Wachsschicht (Reif) bilden die Pflaumen selbst. Sie
schützt die Früchte und sollte möglichst unbeschädigt sein.
LAGERUNG: Im Kühlschrank 3-4 Tage, späte Sorten bis zu 1 Woche. Entsteint sind vor allem Zwetschen
gut zum Einfrieren geeignet.
INHALTSSTOFFE: Durch ihren hohen Sorbitgehalt wirken Pflaumen (bes. getrocknet) sehr
verdauungsfördernd. Enthalten viel Carotin, Vitamin Bi und E sowie Flavonoide, die vor Herz-Kreislauf-
Erkrankungen und Krebs schützen.
So gehen Sie mit Pflaumen richtig um:
Pflaumen erst kurz vor der Verwendung mit warmem Wasser waschen und abtrocknen. Wenn vorhanden,
Stiel abzupfen. Mit einem kleinen Messer entlang der Naht aufschneiden. Hälften auseinanderklappen und
mit der Messerspitze oder einfach von Hand den Stein herauslösen.
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