Grundlagen, Informationen
Paksoi
Entdecken Sie das Blitzgemüse der Asia-Küche:
Paksoi ist rasch vorbereitet, ruck, zuck gar und durch den milden Geschmack enorm vielseitig.
Paksoi bedeutet auf Chinesisch 'weißes Gemüse' - der Kohl hat weiße, breite und sehr fleischige Stiele mit
grünen, glatten Blättern.
STECKBRIEF:
Andere Namen: Pak Choy (sprich: Packscheu), chinesischer Senfkohl, japanischer Stengelkohl,
Blätterkohl
Botanik: Ist eine Kohlart, bildet aber keine Köpfe aus, sondern hat-wie an einer Staude-viele löffelförmige
Blätter. Der enge Verwandte des Chinakohls gehört zur Familie der Kreuzblütler
Herkunftsländer: In Südost-Asien, Japan und Korea weit verbreitet. Wenig heimischer Anbau. Importe
hauptsächlich aus Thailand und den Niederlanden
Saison: Ganzjährig
Geschmack: Roh schmecken die Stiele etwas nach Kohlrabi, die Blätter leicht erdig und schärfer. Gegart
ähnelt er Chinakohl, ist aber saftiger und weniger 'kohlig'
Einkauf:
Sie bekommen Paksoi in Asialäden, guten Gemüsegeschäften oder im Internet (z. B. www.gourmondo.de).
Die Stiele sollten nicht beschädigt und ohne Flecken, die Blätter knackig sein.
Lagerung:
Im Plastikbeutel oder in ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich im Gemüsefach des Kühlschranks 3-4
Tage.
Verwendung:
In Asien wird Paksoi traditionell für Gerichte aus dem Wok verwendet. Er schmeckt aber auch gedünstet
als Beilage zu Fleisch und Fisch, eignet sich für Rouladen, als Suppeneinlage und sogar roh für Salate.
Das steckt drin:
Viel Karotin und Vitamin C, das wegen der kurzen Garzeiten auch weitestgehend erhalten bleibt. Senföle
fördern die Verdauung. Paksoi ist, im Gegensatz zu anderen Kohlarten, sehr bekömmlich und verursacht
keine Blähungen.
Mini-, Baby- oder Shanghai-Paksoi wird bei einer Größe von 8-14 cm geerntet. Das zarte Pflänzchen wiegt
nur ca. 30 g und kann im Ganzen gegessen werden.
So gehen Sie mit Paksoi richtig um:
2-3 äußere Kohlblätter entfernen. Bei Mini-Paksoi ist das nur nötig, wenn sie beschädigt, fleckig oder
schon etwas gelblich sind.
Unteres Wurzelende knapp abschneiden, so lösen sich die Blätter leicht voneinander. In kaltem Wasser
waschen, abtropfen lassen.
Kleine Paksoi-Sorten ganz lassen oder der Länge nach halbieren. Bei größeren die Stiele in Streifen, die
Blätter in grobe Stücke schneiden.
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