Grundlagen, Informationen

Zuckermais



STECKBRIEF: Andere Bezeichnungen: Gemüsemais, Goldmais, Kukuruz, Süßmais, sweetcorn, Zuckerkorn. Botanik: einjährige Pflanze, gehört zur Familie der Gräser (Getreide); bis 2,50 m hoch. Herkunftsländer: Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Israel, Holland, Griechenland. Saison: ganzjährig im Angebot; heimische Freilandsaison: Mitte Aug. bis Ende Okt.

Angebot und Einkauf: Frischer Zuckermais wird bei uns meist geputzt und von Hüllblättern befreit angeboten. 2 bis 4 Kolben sind in Schalen mit Folie abgepackt. Die Körner sollten rund, prall und glänzend, hell-bis goldgelb sein. Auch vorgegarte Kolben, in Dosen oder manchmal luftdicht eingeschweißt, sind erhältlich. Eine bequeme Alternative sind lose Körner: Es gibt sie gegart in Konserven oder tiefgefroren.

Lagerung und Einfrieren: Zuckermais im Gemüsefach des Kühlschranks max. 3 Tage lagern. Je älter er ist, umso mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt: die Körner schrumpfen und verlieren an Süße. Für den Vorrat Kolben 5-10 Minuten vorgaren, in luftdichten Folienbeuteln einfrieren (ca. 8 Monate haltbar). Zum Auftauen ca. 15 Min. in kochendes Wasser legen.

So schmeckt er am besten: Z. B. mit (Würz-)Butter, Salz, Creme fraîche, Basilikum, Thymian, Schnittlauch, Chili, f Paprika, Parmesan.

Zuckermais richtig vorbereiten und garen: Falls er nicht schon geputzt ist, den Mais als erstes von Hüllblättern und Fäden befreien. Dann die Kolben unter fließendem Wasser abspülen und trockentupfen. So gewinnen Sie Körner: Kolben am stumpfen Ende senkrecht aufs Brett stellen. Mit einem stabilen Messer rundherum abschneiden. 1 Kolben ergibt ca. 150 g Körner. Für Gemüsebeilagen, als Einlage für Suppen und Eintöpfe oder zum Aufspießen: die rohen oder vorgegarten Kolben quer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Vorgegarte Rädchen sind auch eine dekorative Zutat für Gemüsespieße: abwechselnd z. B. mit Paprika und Tomaten aufreihen, dann ca. 10 Min. grillen oder braten. Kolben in reichlich Wasser mit Milch und Zucker 25-30 Minuten garen. Ohne Salz - es macht die Körner hart! Übrigens: Sie können sie auch einfach roh abknabbern. Nach dem Kochen kann man die Kolben zusätzlich braten: Dazu gut trockentupfen, etwas Kräuterbutter erhitzen und darin unter öfterem Wenden bräunen.

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