Grundlagen, Informationen
Kopfsalat
Den kennen Sie doch schon lange? Sicher - aber der Lieblingssalat der Deutschen hat Überraschendes zu
bieten!
ANDERE NAMEN: Grüner Salat, Butter- oder Häuptelsalat.
HERKUNFT: Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich und Italien.
SAISON: ganzjährig durch Importe und Treibhaus-Ware. Heimischer Freiland-Salat: Mitte Mai bis Oktober.
Gut zu wissen:
EINKAUF: Bevorzugen Sie feste, geschlossene Köpfe mit frischen Blättern ohne Faulstellen. Der Strunk
sollte nicht weich sein, eine leicht rötlich braune Verfärbung ist aber normal.
LAGERUNG: Sehr (druck-)empfindlich, deshalb rasch verbrauchen. Hält in ein feuchtes Küchentuch
gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks 2-3 Tage. Nicht neben Obst lagern, denn durch das Reifegas
Ethylen bekommt der Salat braune Flecken und wird schneller welk.
INHALTSSTOFFE: Sehr kalorienarm, da er zu 95 % aus Wasser besteht. Erwähnenswert ist der Gehalt an
Carotin, Folsäure und Vitamin C.
Die Köpfe der Salat-Familie:
Genau genommen müssten wir ihn Buttersalat nennen, denn nicht er allein ist ein Kopfsalat, sondern auch
seine engen Verwandten wie Eisberg und Batavia zählen zu den kopfbildenden Salaten. Sie alle sind
Lattich-
Salate, die beim Anschneiden weiße Flüssigkeit (von lactis = Milch) absondern. Per Hand geerntet wird er
ca. 10 Wochen nach der Aussaat.
So gehen Sie mit Kopfsalat richtig um:
Die äußeren Blätter entfernen, denn sie sind oft beschädigt und evtl. etwas angewelkt.
Strunk mit einem Messer kreis förmig herausschneiden, sodass der Salatkopf auseinanderfällt.
In viel stehendem kaltem Wasser zügig säubern - nicht unter den harten Wasserstrahl halten!
Wer keine Salatschleuder hat: Durchschlag mit Küchentuch abdecken, Salat trocken schütteln.
Große Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, dabei dicke Mittelrippen entfernen.
Damit die Blätter nicht gedrückt werden: in einer großen Schüssel behutsam mit der Soße mischen.
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