Grundlagen, Informationen

Spinat



Sommer-Spinat ist zarter als Winter-Spinat und wird meist ohne Wurzel angeboten. Sie sparen sich das Putzen. Winter-Spinat wird meist mit Wurzel geerntet, daher hat er mehr Abfall. Er hat dunkelgrüne, krause und gröbere Blätter.

Oxalsäure macht Zähne stumpf: Die Säure, die in Spinat oder in Rhabarber enthalten ist, entzieht dem Körper Calcium. Zum Ausgleich mit Milchprodukten (z. B. Käse, Creme fraîche) kombinieren oder hinterher welche verzehren. Auch an Eisen wird sie gebunden. Ausgleich: dazu Orangensaft trinken, er verbessert die Eisenaufnahme.

Anbau und Ernte: Die Blattspinat-Ernte erfolgt per Hand: mit einem Handmesser oder einer Spinatsense. Wurzelspinat wird meist im Feldanbau kultiviert. Erntemaschinen 'stechen' die Blattrosette am Wurzelhals aus. Bei 'Blatt-' oder 'Wurzelspinat' handelt es sich also nicht um verschiedene Sorten, sondern um unterschiedliche Ernteverfahren und -Zeitpunkte.

Einkauf: Spinat sollte jung, sauber und frisch sein, ohne Flecken oder gelbe Stellen und frei von Unkraut und Erde. Die Blätter älterer oder in die Blüte schießender Spinatpflanzen schmecken leicht bitter.

Lagerung & Einfrieren: Spinat hält sich, in ein feuchtes Tuch gewickelt, im Gemüsefach des Kühlschranks 1-2 Tage frisch. Einfrieren: blanchieren, evtl. hacken, luftdicht verpacken; 10-12 Monate haltbar.

STECKBRIEF: Botanik: Er gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist ein naher Verwandter der Roten Bete und des Sauerampfers. Das einjährige, schnellwachsende Blattgemüse wird ca. 30 cm hoch. Saison: ganzjährig; erhöhtes Angebot von Mitte März bis Juni und von August bis Oktober. Anbaugebiete: Weltweit, außer in den Tropen; EU: Deutschland (Rheinland-Pfalz, NRW, Niedersachsen, Baden-Württemberg), Italien, Frankreich, Holland, Belgien. Putzen: bei Wurzelspinat mit dem Messer Wurzeln und die dicken Stiele abschneiden. Bei Blattspinat reicht das Verlesen. Waschen: Da am Spinat oft noch Sand haftet, gründlich, evtl. mehrmals in kaltem Wasser waschen. Im Durchschlag abtropfen. Garen: Zwiebelwürfel und evtl. Knoblauch in heißem Öl dünsten, tropfnassen Spinat nach und nach zugeben, zusammenfallen lassen. Zerkleinern: Für Füllungen, Suppen oder Kinderkost die Blätter mit dem großen Messer hacken oder mit dem Schneidstab pürieren. Blanchieren: Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen und den geputzten Spinat darin ca. 2 Minuten garen. Abschrecken: Damit das Gemüse seine grüne Farbe behält, nach dem Blanchieren in Eiswasser abschrecken. Dann z. B. einfrieren

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